196.000 Wohnungen mehr als im Vorjahr
Wiesbaden – In Deutschland gab es zum Jahresende 2025 rund 44,0 Millionen Wohnungen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht das einem Anstieg von 0,4 Prozent beziehungsweise 196.000 Wohnungen gegenüber Ende 2024.
Im Vergleich zu 2015 ist der Wohnungsbestand um 6,0 Prozent beziehungsweise 2,5 Millionen Wohnungen gewachsen. Gleichzeitig erhöhte sich die gesamte Wohnfläche um 8,9 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Quadratmeter.
Mehr als die Hälfte liegt in Mehrfamilienhäusern
Von den insgesamt 44 Millionen Wohnungen befinden sich etwa 43,1 Millionen in Wohngebäuden. Davon liegen 23,6 Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Damit befindet sich mehr als jede zweite Wohnung (54,9 Prozent) in Gebäuden mit mehreren Wohnungen.
Deutschlandweit gibt es rund 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser. Durchschnittlich verfügt ein Mehrfamilienhaus über 6,7 Wohnungen.
Einfamilienhäuser stellen fast ein Drittel der Wohnungen
Die rund 13,5 Millionen Einfamilienhäuser machen 31,3 Prozent des Wohnungsbestands in Wohngebäuden aus. Weitere 5,5 Millionen Wohnungen befinden sich in Zweifamilienhäusern.
Rund 890.000 Wohnungen liegen in sogenannten Nichtwohngebäuden, beispielsweise in Gebäuden mit gewerblicher Nutzung oder öffentlichen Einrichtungen.
Wohnfläche pro Kopf deutlich gestiegen
Die Wohnungen in Deutschland sind im Durchschnitt größer geworden. Ende 2025 hatte eine Wohnung eine durchschnittliche Fläche von 94,0 Quadratmetern.
Auch die Wohnfläche pro Einwohner ist gestiegen: Jeder Mensch in Deutschland verfügte durchschnittlich über 49,5 Quadratmeter Wohnfläche. Seit 2015 nahm dieser Wert um 3,3 Quadratmeter beziehungsweise 7,1 Prozent zu.
Weniger Menschen pro Wohnung
Da der Wohnungsbestand stärker wuchs als die Bevölkerung, sank die durchschnittliche Zahl der Bewohner pro Wohnung leicht. Ende 2025 lebten durchschnittlich gut 1,9 Personen in einer Wohnung. Zehn Jahre zuvor waren es noch knapp 2,0 Personen.





